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Müssen Mütter immer alles selbst machen? — 6 Kommentare

  1. Das habe ich mich auch schonmal gefragt! Mein Blogtitel hieß damals: „Darf eine Mutter egostisch sein“. Und es ist schon wahr: wir Mütter reißen nur allzugern das Zepter an uns. Oft denke ich, ich kann es einfach besser. Aber wie will ich es den wissen, wenn der Papa es nie probieren darf? …
    Viele Grüße, Wiebke

    • Wir machen es mittlerweile so bei uns (Sohn fast vier): Es gibt ganze, verlängerte Wochenenden, wo ich einfach nicht da bin. Das ist für alle Seiten wunderbar: Vater/Sohn-Beziehung, Mutter/Freundinnen-Beziehung und ich finde es super zu sehen, dass alles klappt. Vieles läuft dann anders, klar, aber genau das ist doch das Gute.

      Manche Mütter fragen mich dann etwas besorgt: Und, macht Euer Sohn das auch so einfach mit? Hier die Antwort meines Mannes: „Er vermisst Dich, trägt es aber mit Fassung.“

      🙂

  2. Hallo Elke,
    loslassen können, dem äußeren Perfektionsdruck standhalten, dass nichts perfekt zu sein hat und niemals sein kann. Verstehen, dass Mutter wie Vater nicht perfekt sind. Das annehmen zulassen, sein lassen und dazu stehen.
    Kinder brauchen Freiräume und besonders den Raum, den anderen Erziehungsverantwortlichen (Vater,Mutter) oder die Oma, den Opa auch zu erleben. Dadurch ergeben sich die Räume für die Mutter/den Vater.
    Der Familientherapeut Jesper Juul, den ich persönlich sehr schätze, hat einmal sinngemäß geschrieben:
    Du hast bei der Erziehung heute nur 200 Fehler gemacht – gratuliere!

  3. Vielen Dank für die vielen interessanten Kommentare, nicht nur zu diesem Artikel; überhaupt bemerken wir in letzter Zeit verstärkt, dass sich Leser „einmischen“, was wir ganz klasse finden! Bitte weiter so, dieser Blog lebt durch Kommunikation, wir freuen uns sehr über Gedankenanstöße von außen! Oder macht direkt mit, Gastautoren sind ebenfalls immer willkommen!

  4. Liebe Elke,

    Vollzeit (45h/ Woche) arbeiten, Karriere machen, 2 Kinder zwar mit engagiertem Mann aber ohne verfügbare Grosseltern – und der grosse Organistionskram darum – der tägliche Wahnsinn – nur zu bewältigen mit Überlassen und Zulassen und an guten Tagen auch noch Gelassenheit.

    Ihr Mütter – fordert Eure ICH Zeiten dennoch ein – Sport, Kreatives oder einfach mal sitzen bleiben und Zeitung lesen auch wenn der Partner aufsteht und Frühstückstisch abräumt…. sicherlich kann der das genauso wie ihr 🙂
    Ach so: auch die ewigen Kritiker ‚Frau gehören mit diesem Leben zu den Rabeneltern‘ – who cares – bei ‚Mütter sind Superheldinnen ohne Cape‘ Zettelchen von meiner 12jährigen Tochter an mich oder der Aussage des 5jährigen Sohnes: Ich will nie von Euch wegziehen! – scheint alles okay so wie es läuft …

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