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DAS macht gute Freundschaften aus! — 1 Kommentar

  1. Ein guter Beitrag, ein zum Nachdenken anregender – zu einem für uns alle unheimlich wichtigen Thema – danke hierfür, liebe Elke!
    Ich persönlich sehe für mich zwei Kategorien wirklich guter Freunde – und meine damit ausschließlich wirkliche Freunde, nicht nur gute Bekannte. Ich meine jene Menschen, denen ich mich sehr nah fühle, auch wenn man gerade nicht am gleichen Ort weilt. Die erste Kategorie sind die“alten“ Freunde, mit denen mich ein langes, langsam gewachsenes, vielleicht sogar noch aus Jugendtagen herrührendes und sturmerprobtes Vertrauensverhältnis verbindet. Mit ihnen ist alles wie immer, alles ganz nah, selbst wenn seit dem letzten Treffen vielleicht Jahre (oder Jahrzehnte) vergangen sind. Die zweite Kategorie, das sind die „aktuellen“ Freunde, mit denen mich jetzt, in der Gegenwart, zusätzlich zu den „alten“ Freunden ein beidseitig erfreuliches persönliches Wohlwollen und Interesse verknüpfen. Mit ihnen verbringt man in der aktuellen Lebensphase gerne und regelmäßig Zeit, oft sogar mehr als mit der ersten Gruppe, zumindest wenn man seinen Lebensmittelpunkt oft verlagerte. Und auch diese Freunde liebt man, aufgrund des durch die gemeinsame Zeit gewonnenen beidseitigen Vergnügens und des intellektuellen sowie sozialen Gewinns. Und auch dies erfüllt für mich den Tatbestand der guten Freundschaft. Ich könnte keine dieser beiden Gruppen in ihrer Bedeutung für mich gegen die andere abwägen – beide sind mir gleichermaßen wertvoll. Denn wie oben von Elke beschrieben liegt ein besonderer Reiz darin, dass sich gerade die zweite Kategorie von Freunden im Laufe des Lebens wandelt, immer neue Zu- und Abwanderung erfährt, sich mit uns verändert und entwickelt. Und das ist doch wunderbar, gerade als Ergänzung und Belebung der so wichtigen „alten“ Freundschaften!

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