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Hat Angela Merkel Rechtsbruch begangen? — 4 Kommentare

  1. …wunderbar klarer Artikel. Wenn das Thema Flüchtlinge nicht so emotional belegt wäre würden diese Fakten jeden Zweifler überzeugen…

    Leider sind Flüchtlinge per see mittlerweile weltweit Projektionsfläche individueller Zukunftsängste und damit opfer interpretativer Willkür. Wir kennen dieses Phänomen leider aus der eigenen Geschichte. Die Projektion kollektiver Ängste auf Juden und weitere „Andersartige“ konnte erst durch die katastrophale Niederlage eines ganzen Volkes überwunden werden.

    Bleibt zu hoffen das es diesmal gelingt den Schalter weniger blutig wieder umzulegen um damit besonders in der westlichen Welt zurück zu einem auf christlichen Werten basierenden mit einander zu finden.

    • Der Artikel ist gut geschrieben – ABER: war der Schreiber direkt mit der Flüchtlingssituation konfrontiert? Hier in der Nähe von Passau wurden wird überflutet von „Flüchtlingen“. Ca. 80% waren – und sind es – Männer. Frauen und Kinder wurden erst einmal im Kriegsgebiet zurück gelassen. WARUM + WIESO?
      Angela Merkel hat im Alleingang gehandelt – es ist nachvollziehbar, dass von den 28 EU-Staaten sich sehr viele überrumpelt gefühlt haben – wen überrascht dann diverse negative Reaktionen?
      Christliche Werte? Warum kommen in solchen Situationen wieder Religionen zum Vorschein? Sollten wir – ich spreche über die freiwillige/ehrenamtliche humatinäre Hilfe, ohne die so viele Flüchtlinge nicht so weit gekommen wären wo sie heute zum Teil sind – ein schlechtes Gewissen aufoktroyiert bekommen? NEIN – Angela Merkel hat gehandelt ohne an UNS zu denken und was diese „WIR SCHAFFEN DAS“ Mentalität für Folgen hat. Diese Einstellung ist unverantwortlich.
      Es gibt sehr viele traumatisierte Frauen + Kinder, die Zuflucht bei uns gesucht haben bzw. noch suchen, die aus einem Kriegsgebiet kommen und noch kommen werden.

      Artikel schreiben ist eine Sache – sich mit der Realität auseinander setzen eine andere. Ich bin Agnostikerin – ich helfe wo ich kann – also lasst mir bitte die christliche Religion aus dem Spiel. Es wäre besser, sich mit den Waffenlieferanten anzulegen – da liegt die Krux im argen. Aber die Gier nach Geld nimmt immer mehr zu – Menschenmaterial ist ja genügend vorhanden.

  2. Dem Artikel kann ich durchaus zustimmen. Was ich bemängeln muss ist allerdings die Art und Weise wie mit den Flüchtlingen verfahren worden ist und weiterhin verfahren wird. Zum einen hätte es von Anfang an erkennungsdienstliche Maßnahmen geben müssen. Ohne wenn und aber und voll umfänglich. Flüchtlinge ohne oder mit falschen Papieren hätte die Einreise in die EU verweigert und in das letzte Nicht-EU-Land abgeschoben werden müssen. Denn dort waren sie nicht verfolgt. Auch hätte dies die Schleppertätigkeiten erheblich erschwert. Für alle anderen hätte ein deutlich schnelleres Asylverfahren schnellere Rechtssicherheit gegeben. All diese Maßnahmen sind von bereits bestehenden Gesetzen mehr als ausreichend abgedeckt. Sie hätten nur Anwendung finden müssen. In dieser Hinsicht hat die Regierung, die Politik und die Exekutive auf ganzer Länge versagt und bestehenden Gesetzen wissentlich zuwider gehandelt.

    Insofern kann Frau Merkel nicht die Gesamtschuld angelastet werden. Schuldlos an der Lage ist sie dennoch nicht.

    All dies widerspricht nicht dem humanitären Gedanken und hätte viel Leid und viel Hass erspart. Es hätte sich nicht diese, von breiten Bevölkerungsschichten getragene, Antistimmung bis hin zum offenen Hass und Bedrohung aufgebaut.

    Es ist auch nicht die Frage, ob Deutschland die Menge der Flüchtlinge aufnehmen kann. Das ist ohne weiteres möglich. Die Frage ist zum einen; wurde dem Willen der Bevölkerung Rechnung getragen? Was man ganz klar mit nein beantworten muss, denn diese wurde nicht gefragt; und zum anderen: sind die damit verbundenen Aufwendungen in personeller wie monetärer Sicht gerechtfertigt.

    Die sich um diese Situation herum aufbauende Flüchtlingsindustrie, kann man sicherlich auch als Wirtschaftsförderungsprogramm sehen.

    • Dem stimme ich im Wesentlichen zu. Es sind anerkanntermaßen Fehler gemacht worden. Die Frage, wie sie hätten vermieden werden können, ist hypothetisch.
      Indes ist inzwischen ein Riesenbündel an Maßnahmen beschlossen und z.T. umgesetzt worden. Flüchtlinge erkennungsdienstlich behandeln, integrieren oder zurückführen, Fluchtursachen bekämpfen.

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