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Kommunalpolitik: Männern die Posten streitig machen — 1 Kommentar

  1. Im Artikel wird viel Richtiges angesprochen: Doppelbelastung durch Job und Familie, Netzwerke der Männer, usw. Seit ca. 1970 bin ich in Jugendorganisationen und Parteipolitik tätig. Und ich habe selten erlebt, dass Männer gedacht haben (gesagt hat das eigentlich niemand): wir wollen lieber unter uns Männern bleiben. Sehr oft dagegen hörte ich: wie bekommen wir Mitglieder/Mitaktive unter den Frauen? Mehrfach haben Versuche in verschiednen Bereichen, Mädchen und Frauen einzuladen, nicht sehr große Resonanz erfahren. Dabei sind Frauen in der (Kommunal-)Politik von großer Bedeutung: sie decken mit der größeren Nähe zur Jugend und Kindern (sowie den Senioren) gleich mehrere Generationen ab. Ihre Problem- und Lösungskenntnis wird unbedingt gebraucht. Also wer nach einer Kandidatur gefragt wird: Nicht gleich Nein sagen. Wichtig: Alltag so organisieren, dass die Termine (Partei, Parlament, Ausschüsse, Arbeitskreise…) frei bleiben. Wichtig ist auch: nicht nur die eigentlichen Termine, sondern auch inoffizielle Gespräche vor der Sitzung (und danach). Und eigene Netzwerke bilden, um mit Informationen und Ideen in Sitzungen gehen zu können. Und wer schon gut verankert ist, sollte auch rechtzeitig selbst in Vereine und Parteien gehen, nicht warten, bis man gefragt wird. Am besten mit mehreren zusammen. Das muss nicht immer die gleiche Partei sein. Gruppen sind gut beraten, wenn sie in mehreren Parteien vertreten sind. Für diese Kommunalwahl in Hessen ist es jetzt zu spät, aber rechtzeitig vor 2026 vorbereiten! Und bei der Wahl darf man ruhig Frauen mehrerer verschiedener Parteien wählen!

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