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Mit Freunden arbeiten? So bist Du erfolgreich! — 6 Kommentare

  1. Es freut mich immer einmal wieder von meinem Gründungskollegen Martin Reents ein paar neue phantasievolle Märchen darüber zu lesen, wie sich die Gründung von conject denn so zugetragen hat.
    Conject wurde von mir und Martin zusammen gegründet. Nach der Gründung aktivierten wir unser privates und berufliches Netzwerk um eine möglichst grosse Zahl von Mitgründern zu aktivieren, von den 11 Mitgründern kamen 2 Elke Tonscheidt und Ralf Golinski aus dem Netzwerk von Martin, waren wohl gute Bekannte, das Team von Gründern und Mitgründern entwickelte sich sicherlich zu einem Freundeskreis, der den ein oder anderen Belastungen standhielt aber manchen eben auch nicht.
    Nach einer langen Zeit gelang es dann einem neuen CEO Fintura gut aufzustellen und einen Exit zu realisieren.

    Die Zeit, die ich miterlebt habe war in weiten Teilen eine sehr schöne Zeit auch wenn sie sich ein wenig anders zugetragen hat als oben dargestellt.

    • Lieber Gernot,
      wie schön mal wieder von Dir zu hören. Klar warst Du ein wichtiger Gründer, gerade in der frühen Phase. Es tat mir unendlich leid, dass wir Dich damals so bald wieder rausnehmen mussten. Aber es ging nicht anders fürs Team. Und die Entscheidung lag beim Trainer.
      Nimm es sportlich. Du hast dann ja noch einmal selbst Fintura gegründet. Und das war ein toller Erfolg, wie Du schreibst. Das freut mich und ich gratuliere!
      Herzliche Grüße aus Kasan (noch 2 Tage bis zu #KORGER bei WM2018!), Dein alter Studienfreund M.

  2. Und ich freue mich mal wieder von Dir, lieber Gernot, zu lesen. Wie bist Du auf ohfamoos gestoßen? Hoffe es geht Dir gut.

    Zu Deiner Anmerkung: Was meinst Du mit „waren wohl gute Bekannte“? Du hast Ralf und mich doch sehr gut kennengelernt in dem Jahr, wo Du gemeinsam mit uns anderen Gründern dabei warst? Erinnerst Du Dich wirklich nicht mehr richtig an uns? Kann ich kaum glauben.

    Und ja, auch ich habe die Zeit (2000-2010) in bester Erinnerung, ich war ja 9 Jahre länger dabei als Du. Es war eine fabelhafte Zeit, auch dank Dir und Martin, die zu allem die Idee hatten. Dafür gebührt Euch mein ewiger Dank, ehrlich.

    PS: Und wie wir zwei uns in Berlin kennengelernt haben, das war das beste „Recruiting“ ever :-)))

  3. @Martin: Entweder Du oder ich, so hiess es damals, Du hast zwar weiter von der Milliarden Bewertung am Markt vorbei geträumt aber trotzdem sprach genau das für Dich. Den € 65 m Exit hat dann Dein Nachfolger realisiert. Das nennt man einen erfolgreichen „Trainerwechsel“ – oder?
    Leid denke ich hat Dir die Trennung zwischen uns nie getan, den Eindruck hast Du jedenfalls nie vermittelt. Ein Freund sucht das Gespräch, wenn etwas nicht stimmt ein „Politiker“ wie Du intrigiert während der „Freund“ zwei Wochen im Urlaub weilt.
    @Elke: Du und Ralph wart zum Zeitpunkts als ihr zu conject gekommen seid, sicherlich gute Bekannte von Martin, aber nicht mehr. Freunde holt man direkt, dich hat Martin über Ralph geholt, Du kennst Martin doch;-) er wusste, wenn Ralph Dir von conject vorschwärmt, dann hat er Dich.

  4. Hallo, hallo, es tut richtig gut, die Gründung der con(struction)-(pro)ject mal aus diesem Blickwinkel beschrieben zu lesen. Echt irre: Wenn man sich aus heutiger Perspektive an diese über alle Maßen super spannende, erfüllte, kreative und so facettenreich-intensive Zeit erinnert. Echt klasse, Elke!

    Was mich aus heutiger Sicht immer wieder begeistert und fasziniert, ist dreierlei: 1. Unsere Mission für ein lebenszyklus-übergreifendes digitales Immobilienmanagement wird endlich Realität – wenn auch mit einem neuen Schlagwort:“BIM“! Wir waren die Ersten, und die Idee ist börsenfähig geworden! Wir haben großen Anteil daran, die Bau- und Immobilienwelt verändert zu haben. 2. Aus dieser Idee wurde synergetisches Wirken und am Ende ein Unternehmen, das über 160 wirklich großartige Mitarbeiter/innen eingebunden hatte und Ihnen Laufbahn und Perspektive sowie Ihnen und ihren Familien gutes Brot und besten Lohn gab. Und 3. Das Ganze geschah vor 18 Jahren mit einer individuellen Kultur, die selbst heute noch bei Start-Ups als innovativ gefeiert wird.

    Wie wurde dieser Erfolg möglich?
    Durch das beteiligte Gründerteam – bzw. die 10, die von den 12 geblieben waren. Und dem, der herrlicherweise später noch dazu kam.

    Wer hat das Team auf dem „Weg nach Westen“ gelenkt?
    Martin!

    Und wie hat er das geschafft?
    Mit seiner exakt-individuellen Mischung aus Ratio, Voluntas und Emotio!

    Welcher Mix aus diesen drei zentralen Eigenschaften hat uns Gründer seinerzeit nicht überzeugt, als wir uns von jenem Mitgründer wohl bedacht, intensiv beraten und schließlich gemeinschaftlich und einstimmig trennten?
    Eben der des Jenigen!

    Weder Irrationalität noch Blutleere durften wir seinerzeit in dieser fragilen Phase weiter akzeptieren.

    Ja! Es war schon da auch die Freundschaft – und sie ist es noch!

    Ralf

    P.S.
    Nur als Info an den Betreffenden: Die sehr herzliche und innige Freundschaft zwischen Martin, Elke und mir bestand schon viele Jahre vor der Gründung von conject. Nicht erst emotional gewachsen, aber dann auch in der Praxis erprobt über unseren ersten gemeinsamen Start-Up: Dem Mitaufbau eines beachtenswerten Teils der Sächsischen Landesregierung unmittelbar nach der Deutschen Wiedervereinigung. Übrigens aus Überzeugung und mit Leidenschaft: Aber weißt denn schon Du davon?

  5. Ich freue mich, dass die folgenden Punkte jetzt umgesetzt sind:
    – conject wurde durch die Gründer Dr. Gernot A. Overbeck und Martin Reents gegründet. Später kamen 10 weitere Mitgründer dazu.
    – Gründungsdatum war der 3. Januar 2000
    Wie Elke aus:
    – Aktienbuch
    – Gründertagebuch
    – Und externen Quellen z.B.: https://books.google.ch/books?id=uzYoBgAAQBAJ&pg=PA525&lpg=PA525&dq=martin+reents+gernot+overbeck+conject&source=bl&ots=XpI2JJsxGO&sig=lyxttjJseKwxQEITcZ2l6fH5QTI&hl=de&sa=X&redir_esc=y#v=onepage&q=martin%20reents%20gernot%20overbeck%20conject&f=false
    bekannt war.

    Zum weiteren Artikel sei erwähnt, dass:
    – Ralph und Elke aus dem Umfeld von Martin Reents kamen
    – Cesar, Monika, Philipp, Frank, Alexa, Martin Hecht aus meinem Umfeld kamen
    – Stefan über Philipp
    – Uwe eine echte Neuakquise war
    Das Verhältnis war ähnlich bei Kandidaten die nicht bei conject angefangen haben. Martin der Dreh- und Angelpunkt unserer Teamakquise ist einfach nur ein weiteres Märchen.

    Wir haben sehr viel Zeit in die Zusammenstellung eines Teams aber auch in die VC.-Suche gesteckt. Den ersten interessierten VC hatten wir mit Wellington am 8. Februar 2000 auch aus meinem erweiterten Netzwerk, Wellington war damals sehr interessiert, gescheitert ist der Deal an zu hohen Bewertungsvorstellungen, die schliesslich gecloste Finanzierung mit Earlybird, aus Martins Netzwerk fand zu einer signifikant niedrigeren Bewertung statt.

    Dieses übertriebene sich selbst Überschätzen hat uns im weiteren eine sehr gute Series A Runde, mindestens eine anfängliche Kooperation mit einem Grosskunden und den ersten Merger mit einem Wettbewerber gekostet.

    Wenn man nicht sich sondern den Kunden im Mittelpunkt sieht,
    wenn man anstatt Freunden Projekte zuzuteilen und Schaubilder zu malen, ein bisschen mehr selber macht
    wenn man anstatt die Geschichte umzuschreiben, einfach bei der Wahrheit bleibt,

    dann, na dann wäre sicherlich ein Exit unter Leitung eines Gründers möglich gewesen.

    P.S. Würde mich freuen, wenn dieser Kommentar stehen bliebe.

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