Kommentare

6 Österreicher unter den ersten 5 — 2 Kommentare

  1. Liebe Melanie,
    schön, dass Du meine Rezension gelesen hast, das freut mich sehr!
    Um Deine erste Frage zu beantworten (Und um was geht es in dem Buch?):
    Es geht darum, dass Stermann es anfangs als Deutscher nicht leicht hatte in Wien und er den Prozess seiner EntPiefkenisierung in zahlreichen Anekdoten beschreibt….(siehe oben)
    Deine zweite Frage lautet „Wie ist der Schreibstil?“
    Die Sprache ist leicht und dennoch präzise, der Inhalt teils melancholisch überwiegend aber komisch…(siehe oben)
    Hier noch eine Leseprobe:
    ….am nächsten Morgen wachte ich in der Girardigasse auf. Eine dicke Katz saß auf meinem Bauch. Die Rothaarige und der Biermann hatten neben mir im Bett Sex. Ich verhielt mich ruhig. Die Katze sah mich boshaft an. Vielleicht spürte sie, dass ich eine Katzenallergie habe. Ich wollte meine Gastgeber wirklich nicht stören, ich war Gast in diesem Bett, in diesem Raum, dieser Stadt, diesem Land, ich wollte die inländische Paarung nicht unterbrechen, aber ich spürte das Kratzen im Hals, meine anschwellende Nase. Und während die beiden neben mir immer heftiger kopulierten, drohte auch meine Nase in einem gewaltigen Orgasmus zu zerplatzen.
    „Tschiah!“ Ich nieste furchtbar laut. Die dicke Katze blickte mich erschrocken an, ebenso die Rothaarige und der Warmbiertrinker, die ihre Tätigkeit abrupt beendeten. Ich warf ihnen einen entschuldigenden Blick zu. „Tut mir leid. Dirk“, stellte ich mich höflich vor.
    „ah. Dirk……sagte der Lockige und rollte sich entnervt zur Seite. „ich kann nicht mit dir schlafen, wenn ein Deutscher mit im Bett liegt.“

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