Kommentare

Mentoring – Erfahrung sinnvoll weitergeben — 4 Kommentare

  1. Mentoring-Programme, gerade auch professionell begleitete und moderierte regionale Initiativen, sind toll! Ich habe selbst mehrere Jahre lang als Mentor im Crossmentoring Programm München mitgewirkt und etliche junge Nachwuchs-Managerinnen verschiedener Branchen jeweils ein Jahr lang begleitet und bei der Karriereentwicklung beraten. Das Konzept ist genial:
    https://www.crossconsult.de/unser-angebot/cross-mentoring/muenchen/
    Gerade der Fakt, dass die Mentees und Mentoren aus jeweils unterschiedlichen Firmen und Branchen stammen, schafft Vertrauen und bietet den Betreuten einen frischen Blick von außen durch erfahrene Führungskräfte. Obwohl meine Mentorenzeit nunmehr über 10 Jahre zurückliegt, habe ich auch heute noch Kontakt zu früheren Mentees und freue mich bei jedem persönlichen Treffen über die Entwicklung bei ihnen! Ich kann eine Teilnahme an solchen Programmen nur empfehlen, sei es als Mentee oder als Mentor.

  2. Super schöner, persönlicher Beitrag, liebe Sonja! Ich glaube, es ist in uns allen angelegt, dass wir früher oder später unsere Erfahrungen weitergeben wollen. Und auch, dass dies ein wesentlicher Teil ist, der unserem Leben Sinn verleiht. Insofern bekenne ich, dass ich einen Moment gestutzt habe angesichts des Beitragstitels „Erfahrung sinnvoll weitergeben“. Können wir Erfahrung auch nicht sinnvoll weitergeben? Wahrscheinlich nur dann, wenn wir ungefragt Rat geben und jemandem die Chance nehmen, eigene Erfahrung zu sammeln. Aber das wäre kein Mentoring. Weiterhin viel Freude und Erfüllung auf deinem Weg, Sonja!

  3. Mentoring im „Ehrenamt“
    Liebe Sonja, ein schöner Beitrag und eine gute Anregung für die vielen „kompetenten“ ohfamoos-LeserInnen. Ich halte viel vom Mentoring in der Personalentwicklung und finde Deine Idee, das Konzept im „privaten Umfeld“ zu nutzen, super. Tatsächlich wird es hier viel zu selten gedacht. Erst gestern traf ich z.B. auf einer Party eine angehende Abiturientin mit den üblichen Fragen: „Was mach ich, wenn ich das Abi in der Tasche habe? Ist das Studium … das richtige für mich? Wer kann mir erzählen, was man als … im Alltag tut?“ Im Gespräch wurde schnell deutlich, dass es nicht nur um eine Unterstützung bei der Entscheidungsfindung geht. Das eine führt schnell zum anderen – die Themen sind oft komplexer. Bei meinen Kindern (21 und 23) nehme ich auch ein zunehmendes Bedürfnis am (Erfahrungs-)Austausch mit Erwachsenen wahr und wir Eltern reichen, aus vielerlei Gründen, als Gesprächspartner nicht aus.
    In diesem Sinne – bleib dran und danke für Deine Anregung es Dir gleich zu tun!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.