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Service bitte! — 5 Kommentare

  1. Ja, da kann man manchmal verzweifeln, wie Service verstanden wird, stimmt, Melanie!

    Heute in „meinem“ Fitness-Studio: Im Preis inclusive ist ein Trainingsplan, der regelmäßig angepasst wird. Also da geht es um: Welche Geräte, wie viel Gewicht etc. Das überprüft ein Mensch, ein netter, mit guten Fachkenntnissen dazu. Leider muss ein solcher Plan natürlich auch geschrieben werden; wie ist mir als Kunde eigentlich Wurscht – wenn digital, gut, ich bin da natürlich gern für. Nur: Es muss diesen Plan für mich lesbar vor Ort im Studio geben, sonst ist die Mühe ja umsonst.

    Als ich das 1. Mal, immerhin 1 Woche später, den Plan suche: Nix. „Mensch“ hat ihn noch nicht fertig gemacht. Grummel. Mach ich halt den alten Plan… Wieder 4 Tage später: Immer noch nix. Ich hatte mich, mal wieder, abgehetzt, um meinen Sport in meinen Tagesplan einzubauen.

    Aber die Krönung kommt noch, denn besagter Mensch sieht meinen Frust und präsentiert mir stolz ein iPad: „Alles jetzt online hier“, ruft er laut. Schön, sage ich, dann her damit. „Wir können leider nicht ausdrucken“, seine Antwort…

    Ich habe dann Yoga gemacht!

  2. Seit neuestem fahre ich super mit der Einstellung „Wenn es etwas ist, was Dich noch in 6 Monaten aufregen wird, dann reg Dich auf und zwar gruendlich!“ – Ansonsten.. tief einatmen und wieder ausatmen und weiter geht’s!

    Elke, Du hast es richtig gemacht!

  3. Manchmal schießen sie sich auch selbst ins Knie. Ein Freund hat einen Krimi geschrieben. Wollte ihn meiner Frau aufs iPad laden. Spottbillig bei Amazon. Aber nur in der Kindle-Version ohne Umstand lieferbar. Nun lege ich mir (und schon gar nicht meiner Frau, die das dann als Danaergeschenk empfinden würde) nicht noch ein x-tes neues Elektrogerät zu, nur um einen Krimi mal eben drei Stunden zu lesen. Willst du ihn auf den anderen Elektrogeräten lesen, musst du erst eine App runterladen, dafür musst du dich anmelden usw. Werde meinem Freund sagen, er soll mir ein pdf schicken, und ich überweise ihm 5 Euro. Nächstes Mal gehe ich gleich wieder in den Buchladen. Und wenn meine Freunde Bücher schreiben, sollen sie gefälligst auch Bücher und nicht nur Dateien schreiben.

  4. Dieser Ofamoos-Beitrag von Melanie spricht mir aus der Seele. Am schlimmsten ist es am Flugplatz Frankfurt, wo sich das Service Personal gemütlich ausruht, wahrend ich mich z.B. am Lufhansa-PC beim Gepäck-drop-off abmühe.

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