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Plötzlich tot. Und wie lebt man weiter? — 5 Kommentare

  1. Der Tod hat viele Gesichter – und ganz egal, was wir für Möglichkeiten finden werden – irgendwann ist das Leben vorbei, ob nun früher oder später. Wäre es nicht wichtig, jeden Tag zu genießen, nicht zu verschieben, auf ein: Das mache ich, wenn ich mal Rente kriege. Was nutzt es, wenn wir heute schuften und die Kinder in Einrichtungen abgeben, auf dass wir uns später fremd sind.

  2. Euer Beitrag spricht mir aus dem Herzen. Sich mitteilen finde ich einen ganz wichtigen Rat. Ich möchte hinzufügen: Hab (als Freund/in und Zuhörer/in) keine Angst, zuzuhören und auch mal ratlos zu sein. Denn gibt es wirklich sinnvolle Ratschläge? Jeder Mensch trauert anders, hat ein eigenes Tempo und eine eigene Art, der Leere und dem Verlust einen Platz im Leben zu geben. Uns bleibt (auch wenn das zugegebenermassen ganz schön schwer ist), den anderen auf diesem Weg zu begleiten.

  3. Es ist schon länger her, da verlor ich meinen Paps durch einen VU, leider konnte ich mich nicht persönlicht verabschieden was mir immer noch zuschaffen macht. In der Kapelle stand der Sarg u mein Paps sollte da drin liegen, nach so langer Zeit ist es für mich immer noch so schwer, vielleicht hört der Beitrag nicht hierher.. Danke dass ich dies schreiben durfte

  4. Ich habe am 12 April 2015 meinen Sohn verloren u kann sagen diese Trauer, diese Leere hört nicht auf. Wenn du intensiv geliebt hast trauerst du auch intensiv. Mitteilung tut gut, doch stelle ich oft in den Gesichtern der Menschen fest … es ist jetzt schon länger her nun beruhig dich mal wieder!!!!

    • Nicole, ärgere dich nicht darüber. Ich habe meine Mama vor 10 Jahren an Krebs verloren, sie war mein Ein und Alles. Ich war 21 damals, sie 44. Und noch heute vermisse ich sie jeden Tag, trauer ich jeden Tag. Es wird besser mit den Jahren aber doch hört es nicht auf, denn nichts bringt und sie verlorene Person zurück, wie kann man also von uns verlangen das wir aufhören sollen sie zu vermissen. Du hast recht, je intensiver man eine Person geliebt hat, desto intensiver trauert man.

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